Eisenmangel und was man dagegen tun kann

Ihr Arzt hat einen Eisenmangel festgestellt. Nach gründlicher Abklärung, ob chronischer Blutverlust (Menstruation, Magen-Darmtrakt ,…) dafür verantwortlich ist, wird er versuchen, die leeren Eisenspeicher wieder aufzufüllen.

Eine Möglichkeit ist medikamentös (Tabletten, Infusionen), aber Sie können auch selbst etwas dazu beizutragen- auch wenn nur ein geringer Teil des oral aufgenommen Eisens wirklich resorbiert werden kann.

Stellen Sie Ihre Essgewohnheiten so um, dass Sie durch die Nahrung genügend Eisen aufnehmen

Fleisch, Fisch, Leber, Geflügel und Nüsse enthalten viel Eisen. Einmal in der Woche hochwertiges Fleisch und zweimal in der Woche Fisch wären sinnvoll.

Bei Vegetariern und Veganern sollte ein ausreichender Anteil an Soja und Hülsenfrüchten auf den Speiseplan kommen

Das im Fleisch vorkommende Eisen ist besser aufzunehmen, als das in pflanzlichen Lebensmitteln. Trotzdem gibt es auch zahlreiche sinnvolle pflanzliche Lebensmittel. Hier sind vor allem Kräuter und Gewürze zu nennen. Petersilie beispielsweise enthält reichlich Eisen und Vitamin C. Durch das Vitamin C kann der Körper das pflanzliche Eisen besser aufnehmen.

Grüne Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Pfifferlinge, Grünkohl, Spargel, Spinat enthalten entsprechende Mengen an Eisen.

Milch, Kaffee und schwarzer Tee behindern die Eisenaufnahme. Maßvoller Genuß in ausreichendem zeitlichen Abstand zu einem oralen Eisenpräparat ist erlaubt, wenn sie kein orales Eisenpräparat nehmen, trinken Sie besser einfach stilles Wasser.

Wenn Sie ein orales Eisenpräparat verordnet bekommen haben, dann nehmen Sie es in möglichst großem zeitlichen Abstand zu Milch und Milchprodukten, Kaffee oder Tee. Eine unregelmäßige Einnahme ( zum Beispiel jeden 2. Tag) erhöht ebenfalls die Resorptionsrate.